Salento Rundreise – Meine Route für zwei Wochen

by Angela
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Von Lecce bis zum Santa Maria di Leuca, der südlichste Punkt des Stiefelabsatzes, und dann wieder hoch bis Porto Cesareo. Eine Rundreise im Salento am Meer entlang mit Umwegen ins Landesinnere, um die verborgene Schönheit dieser Ecke von Apulien zu entdecken.

1. Tag – Lecce: hier startet unsere Rundreise durch Salento

Unsere Rundreise startet in Lecce, das Florenz des Süden. Diese Stadt, berühmt für den charmanten Domplatz (Piazza del Duomo), für die römische Ausgrabung und für die Barocken Gebäude, hat unsere Erwartung völlig übertroffen.

Wir hatten hier eine zweistündige Führung, die ich absolut weiterempfehle, da es so viele interessante und verborgene Sehenswürdigkeit gibt. Am besten lässt sich die Stadt zu Fuß erkunden, die Straße entlang kann man schöne kleine Läden, leckere Restaurants oder salentinische „Fast Food“ entdecken.

Ich liebe es…
mich in den kleinen Gassen zu verlaufen

2/3. Tag – Torre Sant’Andrea und Torre dell’Orso

Wir lassen die barocke Stadt hinter uns und fahren in Richtung Süden. Unser erster Stopp ist Roca Vecchia. Das kleine Dorf ist bekannt für die Archäologieausgrabungen und die unfassbare Höhle der Poesie (Grotta della Poesia ), ein natürlicher Pool mit türkisblauem Wasser.

Die Nachbardörfer Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea mit ihren wunderschönen Küsten haben uns verzaubert: das glasklare Wasser bildet mit den hellen Felsformationen einen malerischen Kontrast. An diesem Ort kann man wirklich die erstaunliche Kraft des Meeres bewundern.

4/5. Tag – Otranto und seine Strände

Unsere nächste Station ist Otranto, aber nicht ohne einen Sprung ins kristallklare Meerwasser und ein bisschen Relax an den Stränden von Alimini und Baia dei Turchi.

In Otranto laufen wir entlang der gepflasterten Straßen dieses bezaubernden alten Dorfes, das von Mauern umgeben ist.

Die Kathedrale mit dem größten Mosaikfußboden Europas, das aragonische Schloss und die byzantinische Kirche San Pietro sind absolut ein Besuch wert.

Die Fassade der Kathedrale von Otranto

6. Tag – Von Otranto bis zum Castro

Dieser Küstenabschnitt ist zweifellos eine der schönsten Küstenstraßen Italiens. Entlang am schimmernden Meer, durch tausende Windungen bewundert man imposante Felsformationen, grüne Buchten und Türme. Jede Ecke ist für ein Foto perfekt.

Wir halten in Porto Badisco, eine natürliche Bucht mit Sandstrand, die vor allem für ihre köstlichen Seeigel berühmt ist. Dann noch eine Pause in Santa Cesarea, einem bekannten Kurort aus dem 19. Jahrhundert. Am Ende des Tages erreichen wir Castro, ein Fischerdorf, das für die Zinzulusa-Höhle bekannt ist.

7/8. Tag – Santa Maria di Leuca und Umgebung

Die Salento Rundreise geht weiter in Richtung Süden, immer begleitet von wunderschönen Ausblicken auf das Meer. Unsere erste Pause ist in Marina Serra, wo wir im hellblauen Wasser eines natürlichen Pools tauchen.

Ein Umweg ins Landesinnere führt uns nach dem kleinen Dorf von Specchia. Die Gemeinde organisiert kleine Führungen durch die Straßen des Zentrum und durch eine unterirdische Ölmühle (Frantoio Ipogeo) des XVII Jahrhunderts besuchen. In “Piazza del Popolo 6” findet man das Tourismusbüro, das kann euch alle Info über den Besuch geben.

In 30 Minuten erreichen wir Santa Maria di Leuca. Hier die letzte Anstrengung des Tages wartet auf uns: eine lange Treppe verbindet den Hafen mit dem „Santuario di Santa Maria de Finibus Terrae“. Von hier, wo die zwei Meere zusammenkommen, genießt man eine wunderschöne Aussicht.

Das natürliche Pool von Marina Serra

9/10. Tag – Strände der Westküste

Als wir uns in Richtung Norden bewegen, begegnen wir einer endlosen Reihe wunderschöner Strände, die mit wilden Lilien bedeckt sind. Wir verbringen zwei erholsame Tage zwischen den Stränden von Pescoluse, genannt „Maldive del Salento“, Torre Mozza und Torre San Giovanni.

11/12. Tag – Gallipoli und Baia Verde

 „La cittá bella“, Gallipoli, dessen Name aus dem Griechischen „kalé pólis“ (schöne Stadt) stammt, lässt sich ganz gemütlich zu Fuß erkunden. Die imposante Verteidigungsanlage des „Castello Angioino“ (das Schloß) bildet den Eingang des Stadtzentrums.

In der Nähe vom Schloss befindet sich der alte Hafen, wo der tägliche Fischmarkt abgehalten wird. Hier kann man frisch gefischten Köstlichkeiten des Meeres direkt vom Fang kaufen: die Adresse für die Fischliebhaber!

Ideal um der Hitze der Stadt zu entfliehen ist die Küste südlich von Gallipoli. Der Name „Baia verde“ (grüne Bucht) könnte nicht besser sein, diese Küste ist tatsächlich von einem unglaublichen smaragdgrünen Meer geprägt.

Baia verde

Tag. 13 – Nardó und Galatina

Nur wenige Kilometer von Gallipoli entfernt, im Landesinneren besuchen wir zwei verborgene barocke Dörfer. Wir starten in Galatina, wo wir eine Führung mitmachen, durch die wir diese kleine Stadt entdecken. Wir bewundern Portale, Balkone und Wappen der noblen Gebäude im Rokoko-Stil und natürlich die berühmte Basilika Santa Caterina d’Alessandria, die mit Fresken von Giotto Schülern bemalt ist.

Kleiner aber trotzdem sehr schön ist auch Nardó. Hier laufen wir langsam entlang der einsamen Altstadtgassen des Zentrums. Wir trinken einen Kaffee auf der Piazza Salandra, wo sich allabendlich ein Freundeskreis alter Männer vor der Marienstatue Guglia dell’Immacolata trifft.

14 Tag. Naturpark Porto Selvaggio

Von Galatina ist es nur ein halbes Stündchen nach Porto Selvaggio am Ionischen Meer. Wer hier ans türkisschillernde Wasser will, muss seine Strandausrüstung erst 20 Minuten durch steilen Pinienwald schleppen. Ansonsten besteht die Möglichkeit den Strand ganz bequem mit einem Elektroshuttle zu erreichen.

Das Wasser ist hier unglaublich klar aber auch unglaublich frisch; es gibt in der Tat natürliche Quellen, die eine Erholung an den warmen Tagen bieten. Der Strand ist wirklich wild „selvaggia“, es gibt keine Bar, daher sollte man Verpflegung dabei haben.

Der wundervolle Strand von Porto Selvaggio mit türkisfarbenem Wasser

15. Tag – Porto Cesareo: letzte Station dieser wunderschönen Reise

Unsere Rundreise durch Salento endet hier an den wunderschönen Stränden in der Nähe von Porto Cesareo: Punta Prosciutto und Torre Lappillo. Noch einen Tag können wir das Meer genießen und dann wartet unser Rückflug auf uns in Brindisi. Schade, dass es Zeit ist, zurück nach Hause zu fahren.


Salento Rundreise: mein Fazit

Zwei Wochen bis 20 Tage ist eine perfekte Dauer, um den Salento zu entdecken: seine barocken Dörfer und die karaibischen Strände sollten in Ruhe und ohne Eile entdeckt werden.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Beschreibung eure Interesse geweckt habe! Hier findet man nützliche Tipps, um eine Reise nach Salento zu planen. Und nicht vergessen meine kulinarische Empfehlungen zu lesen: eine Reise nach Italien kann aufs Essen nicht verzichten!

Buon viaggio alla scoperta del tacco d´Italia!!

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